Die Rroma sind in verschiedenen Gruppen organisiert. Die Auflistung dieser Gruppen ist ziemlich gross, ausserdem, jede Gruppe teilt sich weiter in kleinere Einheiten ab. Um das ganze ein wenig verständlicher zu präsentieren, stellen wir weiter die Rroma soziale Organisierung dar, aus ihren Kern Perspektive aus.
Die erste und wichtigste Ebene einer Rroma ist die Familie. Die Familie, welche ziemlich groß sein kann und oft mehrere Generation umfasst, ist das Zentrum einer Rroma Leben. Die erste Loyalität ist dem Verwandten ausgerichtet.
The second level is the lineage, that is, the extended family: For example among Kalderaša, one finds Jonešti, Bumbulešti, Miheješti, Saporroni etc. These lineages take their names from some prominent old time leader or ancestor. For example, Jonešti is derived from Jono (John), Miheješti comes from Mihai (Michael). etc.
The third level of organisation is the "sub-ethnical" group. The groups, like Kalderaša, Lovara, Sinti, Čurara, Mačvaja, Zlotara and so on.
Die zweite Ebene ist die Abstammungslinie, welche als erweiterte Familie gesehen werden kann. Zum Beispiel zwischen Kalderaša kann man Jonešti, Bumbulešti, Miheješti, Saporroni, etc. finden., Diesen Namen dieser Abstammungslinien kommen von markanten historischen Führers oder Präkursors. Zum Beispiel Jonešti ist abgeleitet von Jono (John), Miheješti von Mihai (Michael) etc. Lovara, Sinti, Čurara, Mačvaja, Zlotara und so weiter.
Die dritte Ebene ist die „unter-ethnischen“ Gruppe, wie die Gruppen von Kalderaša, Lovara, Sinti, Čurara, Mačvaja, Zlotara und so weiter.
Die Gruppen sind historische Einheiten, welche dank einer gemeinsamen Geschichte,gemeinsame Traditionen, Sprache (Dialekt) und manchmal gemeinsame Berufen zusammen gebunden sind. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist wichtiger als Rrom zu sein (ethnische Identität).
Die Nomadischen Rroma entwickeln oft zusätzliche Strukturen innerhalb der Gruppe. Zwischen diese kann man die Vlax Rroma einschließen, welche mit Pferden und Pferdewagen gereist sind. Das hat ihnen erlaubt einen grossen Teil ihrer sozialen Organisierung zu erhalten. Die Kalderaša sind ein Beispiel für solche gut erhaltene Strukturen, aber auch andere Gruppen können hier aufgezählt werden.
In alle Länder der Welt, die Kalderaša sind in Nationen verteilt: Serbische, Moldawische, Ungarische, Griechische, Russische etc. Die Nation bezieht sich zu den Ländern wo sie gelebt haben und selten zu den Pässe die sie besitzen (ofizielle Nationalität). So kann man ein paar Russen in Frankreich, oder Serben in Russland finden. Diese Identifizierung mit einer Nation können als zusätzlichen Ebenen oberhalb der Abstammungslinien gesehen werden.
Die Kalderaša, welche zusammen gereist und gearbeitet haben, können eine soziale Zelle au mehrere Familien die nicht die gleichen Abstammungslinien besitzen, bilden. Der Name dieser Zelle ist immer abgeleitet von dem Name der Führer, der jenige welche die Rroma Mitglieder vor den Behörden vertritt.
Wir müssen erwähnen, dass das Konzept der Abstammungslinien entwickelt sich kontinuierlich. Manche Sippen können zu Gruppen „befördert“ werden, wie z. B. die russischen Lovara welche jetzt als „bona-fides“ Gruppen bezeichnet sind, während andere Gruppen können niedriger als Abstammungslinien eingestuft.
Diese Ebenen waren sehrrigide und sind auch so erhalten in manchen Gemeinschaften. Mischehen zwischen Kalderaša und Čurara waren, zum Beispiel fast unmöglich. Nur in der letzten Zeit haben sich diese Strukturen flexibilisiert, zum Teil wegen ihres eigenen Auflösens, zum Teil wegen repräsiven behördlichen Maßnahmen.
Die letzte Ebene ist die ethnische Zugehörigkeit, das Konzept Rrom zu sein, der sich von der Gadže (non Rroma) sich unterscheidet.